Chronik der Sektion Tennis


Der ASV Hagenberg plante im Jahr 1993 auf Initiative von Obmann Hubert Stütz und Günter Erhart die Errichtung zweier Tennisplätze. Hauptverantwortlich für Planung, den raschen Baufortschritt, die Fertigstellung sowie für das "organisatorische Rundum", die Sektion und deren Mitglieder war nach Abgang von Obmann Hubert Stütz Sektionsleiter Günter Erhart. Ihm zur Seite stand Roland Rockenschaub in unermüdlichem Einsatz für die neue Sportstätte. Mit Idealismus und Beharrlichkeit waren vor allem diese beiden für das Geschaffene verantwortlich.

Nachdem man sich im Vorstand über den Standort geeinigt hatte, konnten die Planungen zügig vorangetrieben werden. Der notwendige Finanzierungsplan wurde erstellt und die damit verbundenen Förderungsansuchen bei den Institutionen eingereicht. Ab April 1994 konnte mit dem Bau der Anlage begonnen werden. Noch im selben Jahr wurde der gesamte Rohbau fertiggestellt, sodass die Baustelle in einem dem Terminplan entsprechenden Zustand überwintert werden konnte.



Es musste eine Stützmauern aufgestellt, Drainagen verlegt, eine Bewässerungsanlage installiert, der Tennisplatz angelegt und der Fangzaun aufgestellt werden. Das Sportheim wurde für die neue Sektion Tennis adaptiert und eine Damenumkleidekabine mit Dusche errichtet. Die veralterte Wasserinstallation musste erneuert werden, die Warmwasseraufbereitung wurde auf Solarenergie umgestellt. 



Bei der nun folgenden Mitgliederwerbung  hatten wir es etwas leichter, weil die Nachfrage groß war. Die für zwei Plätze maximal mögliche Anzahl von aktiven 101 (eingeschriebenen) Tennisspieler hatten sich innerhalb kürzester Zeit angemeldet, sodass eine "Aufnahmesperre" notwendig war und eine Warteliste angelegt werden musste.

Zur Finanzierung des Baues der Tennisanlage hatten natürlich auch die zukünftigen Tennisspieler ihren Beitrag  geleistet. So wurde die Einschreibgebühr bereits ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung der Anlage eingehoben um damit die Finanzierung zu erleichtern. Die angefallenen Kosten sind im Wesentlichen aus Eigenmitteln (Einschreibgebühren), einer zinslosen Anleihe eines besonderen Gönners des Vereins, sowie einer Zwischenfinanzierung der Raika Hagenberg beglichen worden. Der noch verbliebene Fehlbetrag konnte durch eine finanzielle Unterstützungen der Gemeinde Hagenberg, des Landes O.Ö. sowie des ASV Dachverbandes gedeckt werden.

Der Spielbetrieb wurde schließlich im Mai 1995 nach 670 geleisteten Arbeitsstunden aufgenommen.

Mit viel Einsatz der Sektionsleiter sowie der Mitglieder wurde der Spielbetrieb organisiert. Die Sektion Tennis des ASV-Hagenberg nahm am Freiwaldcup sowie dem Arena-Cup in Bad Zell teil, spielte bei den Kinderturnieren des ÖTV mit und bot Ferientennis für Kinder an. Zur Belebung des gesellschaftlichen Vereinslebens wurde eine Tennishütte aufgestellt.

Um den Spielbetrieb in den Sommermonaten zu verlängern, wurde mit Saisonbeginn 2005 eine Flutlichtanlage errichtet und in Betrieb genommen.

Anfang Mai 2006 wurde durch eine großzügige Spende (sowie der Restfinanzierung durch den ASV Hagenberg) eine Ballwurfmaschine angekauft. Im selben Jahr wurde auch der Um- und Neubau des Vereinshaus des ASV Hagenberg begonnen.

Sektionsleiter

1994 - 1996 Günter Erhart (Stv. Manfred Lamplmair)
1997 - 1999 Heinrich Hornich
2000 - 2002 Franz Leitner
2003 - 2004 Elisabeth Remplbauer (Stv. Werner Haider)
2005 - 2010 Werner Haider (Stv. Friedrich Brandstetter und Peter Remplbauer)
2011 - 2014 Friedrich Brandstetter (Stv. Andreas Sallaberger)
2015 -         Christoph Weiss (Stv. Erwin Lederbauer)

Ein besonderer Dank gilt allen Unternehmen und Banken sowie den zahlreichen freiwilligen Helfern, die - finanziell oder durch ihre Arbeitskraft - der Sektion Tennis bzw. dem ASV Hagenberg ihre Unterstützung zuteil werden ließen.